Oliver
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Nope

Kein Facebook, kein Twitter? Wieso eigentlich nicht?

Meine Daten gehören mir, nicht irgendwelchen Firmen die meine Daten für ihre Zwecke auswerten und verarbeiten.

Hier könnte jetzt in der Tat ein irrsinnslanger Text stehen, über Datensammelwut, über das systematische Ausforschen von Nutzerverhalten, über NSA und Herrn Snowden und legale/illegale Schnittstellen, über Geheimdienste und Regierungen, über überflüssiges Grundrauschen mit Spielständen und Foodporn in der Timeline, über private Fotos und was der "befreundete" Kollege besser nicht sehen sollte, über Kontakt halten zu hunderten von "Freunden", über Bilderrechte und die Vermarktung von Daten, über Filterbubbles und Socialgraph, über zentrale Serverfarmen, Kontaktpflege, "die wissen doch eh alles über mich", "ich hab nix zu verbergen", ... blablabla ....

Aber wozu sollte ich das tun? Wer aufmerksam das Tagesgeschehen verfolgt, weiß dass sich die Datensammelwut verschiedenster Organisationen unkontrolliert verselbstständigt hat, und dass die so genannten "sozialen Netzwerke" gewinnorientiert arbeiten und nicht wirklich aus Selbstlosigkeit ihren Betrieb aufrechterhalten. Es werden Daten abgeschnorchelt wo es nur geht, Profile erstellt und Nutzerverhalten ausgespäht. Nicht nur von den betreibenden Firmen, sondern von jedem der Zugriff auf diese Daten hat.

Wer weiterhin diesen Irrsinn mitmachen möchte, bitte schön, viel Spaß dabei. Aber jammert hinterher nicht rum.

Allen anderen empfehle ich: löscht eure Accounts (soweit das überhaupt möglich ist) und nutzt die Möglichkeiten des Fediverse, zb. Hubzilla, Zap, Friendica, Mastodon oder irgendeine andere der vielen verbundenen Möglichkeiten.
Seid konsequent, traut euch, habt Mut etwas zu ändern, Arsch hoch, es wird höchste Zeit.