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Heute gab es endlich Regen. Nicht nur das, sondern den ganzen Tag über kamen schöne dicke Schauer runter, mit Gewitter und (erwartungsgemäß) anschließende Schwüle. Die hohe Luftfeuchtigkeit hat allerdings mehr reingehauen als gedacht. Meine ersten 5 Kilometer waren schweißgetränkt und von schnellem Tempo möchte ich gar nicht reden, das war schlicht nicht vorhanden. Zum Glück kam dann Stück für Stück etwas frischer Wind auf, ich musste einfach nur aus dem Stadtgebiet raus. Und dann kam er, der Moment, der Startschuss für endlich mal wieder zügiges flottes Laufen wie ich es mag! Noch eine Extrarunde über den Messeparkplatz (klingt doof, aber da läuft es sich wunderbar), schnell durch die Felder, rauf auf den zuerst noch menschenleeren Rheindeich, der Wind schräg von der Seite und mit viel Freude aufs Gaspedal drücken. Endlich mal wieder ohne Hitzebremse mit einer 4:20er Pace am Rheinufer entlang preschen, durch Pfützen rennen, Jogger überholen, Radfahrer ärgern, Hundehalter (ungewollt) erschrecken, die knappen 10 Kilometer als Rennstrecke ausnutzen (Fotopause war nicht drin, der Schnappschuss über die Schulter ist dafür aber erschreckend gut geworden).
Das hatte ich echt vermisst, zuerst durch die Zipperlein, dann kam die Hitzewelle, aber jetzt endlich kann ich wieder wie ich möchte. Geduld haben klappt immer noch bei mir, zahlt sich immer aus.
Auf den Rheinwiesen angekommen, wird man leider fast immer etwas ausgebremst, da wird gejoggt was das Zeug hält, Schweißflecken entdecke ich nur selten auf den teuren Klamotten, "Accessoires" zeigen, sehen und gesehen werden ist da am wichtigsten (ich nenne es Schaulaufen), nur schnell weg, unterm Freilichtkino durch den Tunnel traben, anschließend die Schuhe aus und die letzten 5 Kilometer barfuß nach Hause rennen, sogar schneller als mit Schuhen. So mag ich das.
Langsam kehrt also meine Kondition zurück, ihr ahnt gar nicht (naja, ok, vielleicht doch) wie verdammt froh ich darüber bin! :-)
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Liebe Helge, das mit der Geduld kann ich zum Glück, hat schon mehrfach dafür gesorgt keine bösen Fehler zu begehen. Alles richtig gemacht und es läuft (wieder), bin echt froh darüber. Danke!
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Lieber Christian, leider liegt dieser "Laufsteg" am Ende meiner Lieblings-Rheinstrecke, den ganz schlimmen Teil lasse ich sogar aus ;-) Gut möglich dass ich auffalle, habs aber aufgegeben mich darum zu kümmern (du kennst das wahrscheinlich), hin und wieder begegnet mir allerdings ein anderer VFF Läufer, das gibt immer ein großes Hallo :-) Mal schauen wie die nächsten Tage werden, der Sommer ist noch nicht vorbei. Zumindest bin ich wirklich beruhigt dass die alte Form zurückkehrt.
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Lieber Manfred, so einige können das verstehen, wundert mich ja auch nicht wirklich ;-) Gibt halt mal kleine "Löcher" und wenn man dranbleibt kommt die alte Form zurück. Geht mir ja nicht darum unbedingt immer schnell zu laufen (dazu bin sogar ich schon zu alt), sondern dass irgendwie meine Kondition gelitten hatte, nicht nur wegen der Hitze, und das länger als mir Recht war. Aber naja, Geduld kann ich eben auch ;-) Und ich bleibe auf jeden Fall dran!

  
Trotz der aussergewöhnlich hohen Temperaturen der letzten Zeit versuche ich dran zu bleiben, langsamer zwar und auch eher spät abends, aber irgendwie kommen dann doch immer 15-20km zusammen. Gestern mal eine Ausnahme, keine Laufrunde, da war statt dessen Mondfinsternis gucken mit Freunden angesagt. Der Himmel war relativ klar, wir konnten den tiefroten Mond bestaunen, die ISS wurde im Vorbeiflug entdeckt, Mars, Saturn und Jupiter strahlen noch dazu, das war ein echt toller "Sternenabend" bei immer noch 30°C um Mitternacht. Und wir waren beileibe nicht allein, die halbe Nachbarschaft hatte es sich mit Decken (und Pizza und Getränken) auf der vertrockneten Wiese gemütlich gemacht, fand ich klasse, gabs hier noch nie so.
Heute abend dann wieder runter zum Rhein, eine sehr gemütliche 20km Runde, aber es waren auch "nur noch" 28°C, kein Vergleich zu den Tagen zuvor.
Der Rhein-Wasserstand sinkt langsam immer weiter, Schiffe fahren allerdings noch. Düsseldorf hat heute, ausser kurz in der Früh, übrigens weder Gewitter noch weiteren Regen abbekommen, dabei hat es wohl im Rheinland teilweise ganz ordentlich gekracht. Die Zuckerrüben sehen mittlerweile erbärmlich aus und Weiden/Wiesen bestehen jetzt nur noch aus brauner Farbe, die Bäume schmeissen teilweise Laub ab, ein ergiebiger Sommerregentag könnte wirklich nicht schaden.
Ich bin mal runter ans Wasser gelaufen, über den Schotter der sonst unsichtbar in den Fluten liegt. Wirklich laufen kann man da mit den V-Runs nicht, aber für euch bin ich mich mal kurz drübergeflitzt und hab mich selbst abgelichtet:
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Wie gesagt, der Pegel ist normalerweise da oben, wo der Schotter aufhört.
Naja, es wird wohl noch ein paar Tage (Wochen?) warm bis heiß bleiben, wir können es nicht ändern, aber immerhin unser Laufverhalten anpassen. Ich bleibe bei langsamen und gemütlichen Strecken, Tempo machen dann erst wieder bei moderaten Temperaturen.
Und auch wenn ich dazu Motzerei hören werde: ich finde diesen Sommer klasse! Das ist eben mal ein richtiger Sommer. So. :-)
  
Liebe Elke, viele leiden vor sich hin (ich auch, tagsüber im Büro), aber genau, wir können es uns nicht aussuchen. Ok, ein Antarktis Urlaub käme vielleicht in Frage, aber -30° muss ja auch nicht sein. Läuferisch passt es nur soweit, dass ich eben einfach mal langsam und gemütlich mache, auch mal eine neue Erfahrung, immerhin funktioniert das aber tatsächlich überraschend gut. Mal schauen was diese Woche bringt, leider keinen Regen so wie es aussieht ...
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Lieber Oliver,
ich leide eher still vor mich hin. Ab und an mal im Blog und diesen Sommer auch ein bisschen mehr vom Wetter, als sonst üblich! :razz:
Wenn ich laufe, habe ich deutlich mehr Wasser dabei als sonst und in der Regel verkrafte ich die Einheiten auch besser, als ich es von mir kenne! Leider habe ich oft 2 Tage nach schlauchenden Läufen Kopfschmerzen. Dann weiß ich, dass auch eine üppige Flüssigkeitszufuhr nicht reichte.
Toll, dass du dich so arrangierst! :-) Natürlich ist das viel besser, als Trübsal zu blasen ... aber, wie du geschrieben hast, manchmal hilft auch Dampf ablassen!
Den Rest machen wir hoffentlich über die Vernunft wett! Laufen wollen wir ja weiterhin!
LG Manfred
  
Lieber Manfred, hilft ja alles nix, es bleibt warm bis heiß die nächsten Wochen, einfach immer brav trinken und nichts übertreiben, sonst sieht es schnell finster aus. Kopfschmerzen sind ja ein guter Zeiger für irgendeine Unachtsamkeit (zu viel Sonne, keine Kappe auf?), da müssen wir alle echt fein aufpassen.
Ich möchte einfach weiterhin Spaß am Laufen haben, deshalb wird garantiert kein Trübsal geblasen :-)

  
Es ist echt heiß und trocken hier im Rheinland, Savannen-Feeling. Und es soll nächste Woche noch heftiger werden. Ich fange allerdings scheinbar an mich an diese Temperaturen um 30°C zu gewöhnen, so ausgepumpt wie vor zwei Wochen bin ich überhaupt nicht mehr. Heute hat es sogar richtig Spaß gemacht meine 20km Rheinrunde zu drehen, nichtmal ein Stopp an den Trinkbrunnen war nötig (natürlich hatte ich zuhause ordentlich vorgetankt). Ok, die Sonne hatte sich zum Glück etwas hinter Wolken versteckt und der leichte Wind sorgte etwas für Kühlung, aber es lief sich tatsächlich unerwartet flott und unangestrengt.

Die Natur ächzt allerdings langsam wirklich immer mehr unter dem fehlenden Regen, es ist mittlerweile einfach viel zu trocken. Die sonst grünen Rheinufer und -wiesen sind gelb-braun und der Rhein selbst führt immer weniger Wasser. Ich bin wirklich gespannt wie es mit diesem Sommer so weitergeht.

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Das Getreide ist fast überall runter, eigentlich mindestens zwei Wochen zu früh.

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Trocken-staubige Rheinuferpfade und niedriger Wasserstand.

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Statt saftig grün, sind die Rheinwiesen mittlerweile eine Savannenlandschaft.

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Spätestens ab hier ziehe ich die Schuhe aus und laufe den Rest barfuß nach Hause. Der Asphalt ist zwar ziemlich warm, es macht aber richtig Laune da schnell drüber zu fliegen :-)
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Lieber Oliver,
ich habe mich inzwischen ganz gut an die Temperaturen gewöhnt. Allerdings verbringe ich ja den ganzen Tag im kalten Haus. Ich glaube manchmal, so runtergekühlt ist es auch gar nicht ganz so anstrengend dann mal ein paar KM in der Hitze zu laufen.
Und im Wald ist es immer noch erträglich. Zumal die Pfade mit Himbeersträuchern an denen viele viele reife Himbeeren hängen, gesäumt sind. Da kann man auch gleich kulinarisch was erleben :lol:
Die Trockenheit ist schlimm für die Natur. Aber man kann es eben einfach nicht ändern.
Und das es bei dir trotz Hitze locker flockig läuft, das zeigt ja nur wieder, das wir Menschen Gewohnheitstiere sind ;-)
Liebe Grüße
@Manfred: Jaaaaa, das Leben ist voll schön. Gerade auch voll schön heiß :lol:
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Lieber Volker, es bleibt ja nicht viel mehr als saufrüh oder sauspät zu laufen, alles andere ist schon fast ungesund. Kann verstehen dass Du da langsam unleidlich wirst, aber warte ab, im November reden wir alle davon was für ein Hammer-Sommer das war! :-) Richtig doof ist allerdings, dass Barfußlaufen über "grüne Wiesen" grade überhaupt nicht mehr schön und erfrischend ist, weil da nix mehr grün ist, sondern nur noch knorrig und pieksig. Halt durch, es wird auch wieder Herbst ;-)
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Liebe Helge, solange die Chance besteht sich regelmäßig runterzukühlen, klappt das noch ganz gut. Und dann kommt noch ein gewisses Maß an Gewöhnung hinzu, unter 25°C frösteln ja bereits einige :-) So ein Wald ist schon klasse, stimmt, da ist auch bei uns noch alles schön grün, drumherum sieht es allerdings wirklich jeden Tag dürrer aus. Aber ist eben so, der Hochsommer fängt grade erst an, ein wenig Gelassenheit schadet nicht :-)

  
Ein scheinbar ziemlich unbekannter Tipp für Suunto Ambit3 Besitzer.
Die Uhr selbst ist ein unglaublich zuverlässiges Artbeitstier, da gibts nix, ich liebe das Teil.
Der Smartsensor allerdings ist eine echte Katastrophe. Sehr schick, klein und leicht, nur leider mit einer Halbwertzeit von gefühlten zwei Monaten, bewegt sich also in der Joghurt-Liga.
Anfangs ist immer alles ok, aber nach etwa 3-4 Kilometern fängt der Puls vermeindlich an zu spinnen, springt auf 175, 190 oder höher, sackt dann wieder ab und das ganze innerhalb von Sekunden. Mir ist das unterwegs ziemlich egal, ich schaue nicht drauf, bemerke auch so ob ich zu hoch bin. Aber die Irritation bleibt beim Auslesen der Uhr und ausserdem sehe ich einfach nicht ein dass etwas nicht funktioniert.
Anfangs dachte ich sogar das liegt an der Uhr, aber im Internet lässt sich über dieses Sensor-Problem vieles nachlesen.
Ich hab also alles mögliche versucht, Batteriewechsel, mehrfacher kompletter Austausch, sorgfältiges trocknen, immer brav Sensor und Gurt trennen, neu verbinden, resetten, nichts half auf Dauer.
Was dann nach reichlich digitaler Lektüre hervorragend geholfen hat, ist die Sondermülltonne für den Smartsensor und der Kauf eines Sensors von Polar (H10). Der ist kompatibel mit der Ambit, bzw mit jeder Uhr die Bluetooth Sensoren nutzt., Der H10 ist war etwas größer, aber dafür auch nach vier Monaten völlig fehlerfrei. Ich hatte noch einen ausgiebigen "Regentest" abgewartet, der kam gestern, alles tiptop.
Den Gurt finde ich qualitativ übrigens auch wesentlich besser, da sind so kleine weiche Gumminoppen dran die den Gurt nicht verrutschen lassen, auch bei starker Nässe (Schweiss, Regen).
Ich nutze den Gurt nicht immer, aber wenn, dann soll er doch bitte auch einfach nur funktionieren. Tut er jetzt.

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Drei vergleichbare Läufe auf der gleichen Strecke.
Unten mein erster Suunto Smartsensor, danach ein Ersatzteil (ich hatte derer drei!), oben der Polar H10.

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So schlimm ist der Größenunterschied dann auch nicht.
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Wenige Stunden ist laut Hersteller maximal 10. Ich habe es noch nicht genau berechnet, gefühlt kommt schon vorher die Warnung des niedrigen Akkustandes.
LG Elke
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Lieber Oliver,
oh diese Odysseen, wenn man technisches Equipment "ausprobiert", bzw. die man benötigt, um etwas so hinzukriegen, damit es wie gewollt funktioniert. :-(

Ein Brustgurt stört mich beim Laufen, aber das liegt wohl an meinem ach so schmalen Oberkörper! :lol: Beim Radfahren ginge es, aber das sportliche Radfahren liegt "auf Eis" seit meinem Radunfall. - So laufe ich ohne und verlasse mich auf mein Körpergefühl!

Bei mir benötigt eine gebraucht übernommene Polar M400 ewig um das GPS-Signal zu finden. Unterwegs fällt dann manchmal die Höhenmessung aus. Vielleicht wollte der vorherige Besitzer die Uhr deshalb loswerden, aber egal ... meist funktioniert es ja! :lol:

LG Manfred
  
Lieber Manfred, ich finde es einfach schade dass so eine teure und hochwertige Uhr mit einem echt mülligen Sensor geliefert wird. Eigentlich sollte der Nutzer sich darüber keine Gedanken machen müssen. Aber naja, immerhin gibts Alternativen.
Die Ambit hab ich übrigens tatsächlich gekauft weil die superschnell beim Satelliten finden ist. Habs nicht bereut. Zwischenzeitlich hatte ich mal die Möglichkeit mit der Spartan Ultra eine echt moderne Uhr zu testen, die war allerdings überhaupt nichts für mich. Viel zu viel Klickibunti und echt sauteuer. Da hab ich erheblich mehr Nutzwert mit der guten robusten Ambit. LG Oliver

  
Mein Kilometer-Pensum war zwar in letzter Zeit aus guten Gründen etwas runtergefahren, trotzdem drehe ich natürlich regelmäßig meine Runden, so ganz ohne Lauferei ginge es auch wirklich nicht.
Ehrlich gesagt haben mich die hohen Temperaturen in den letzten Wochen mehr geschlaucht als alles andere. So gerne ich einen anständigen Sommer habe, aber Tag auf Tag um 30°C, das macht mürbe. Klar, ich könnte morgens laufen, aber mir gefällt der Druck nicht zu einer bestimmten Uhrzeit wieder zu Hause zu sein um rechtzeitig zur Arbeit zu kommen. Ich brauche nunmal meine Freiheit beim Laufen.
Dazu kommt: Sommerwetter bedeutet ein nicht unwesentlich dauerhaft aufgeheiztes Büro. Und das macht doppelt kaputt, die notwendige Konzentration leidet eh, aber dann abends noch lustlos die letzten Energiereste beim Laufen verpulvern, das kanns ja nicht sein.
Also gilt sich "einfach" mit der Situation zu arrangieren, den Wettkampfmodus vorübergehend verlassen und geduldig sein.
Wenn dann aber mal ab und zu ein paar frischere Tage kommen, so wie derzeit, und die Temperaturen unter 25°C fallen, dann ist sie schlagartig wieder da, die ungebremste Lauffreude!
Bei meiner gestrige Rheinrunde kam wirklich endlich mal wieder Fahrt auf, statt auf Vorsicht zu laufen und ständiges in-sich-horchen (Achillessehne, Adduktoren) wurde die Laune von Meter zu Meter besser, zuversichtlicher, mutiger. Kein Mucks von den Zipperlein, also runter vom Asphalt wo es ging und vor allem endlich mal wieder befreiende Gedanken wie "ach los, die Runde auch noch, da warst du schon lange nicht mehr". Also immer wieder ab durch die Pampa, über verdorrte Wiesen preschen, Feldwege entlang traben, mit einem seeligen Lächeln im Gesicht.
Und so lerne ich mal wieder, das Runterfahren der letzten Wochen war absolut gut und richtig. Vernunft wird belohnt, nur nicht die Geduld verlieren.

Und weil es mal was anderes als ewig strahlend blauen Himmel gab, hatte ich die Kamera dabei:
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Der Weg vom Messeparkplatz zum Rheindeich. Immer wieder schön, weg vom Asphalt, rein ins Grün. Oder auch nicht so grün im Moment ... sieht schwer nach baldiger Noternte aus.

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Leise an den ruhenden Deich-Schafen vorbeitraben. Im Hintergrund, das ist kein Wald, sondern hinter den Bäumen befindet sich der Messeparkplatz, mit noch mehr Bäumen (die am Leben bleiben dürfen weil das idiotische Ed Sheeran Konzert verlegt wurde).

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Bei Niedrigwasser lässt es sich vorzüglich weit unten am Rhein laufen. Beim Hochwasser im Winter waren die Bäume rechts vom Pfad bis zur Hälfte im Wasser verschwunden.

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Blick den Rhein hoch, in Richtung Düsseldorf.

Am Ende wurden es zwar nur 18km, aber dafür mal wieder mit Tempo, toller Laune und 5km Barfußanteil. Und ich hab bewusst bis heute mit der Schreiberei gewartet, um zu sehen was meine Zipperlein einen Tag später so machen. Sie machen absolut nichts :-)
  
Danke, die Zipperlein sind zu 99% Geschichte :-)
Morgens würde ich sehr gerne, aber noch früher aufstehen und dann unter Zeitdruck laufen ist nicht so toll. Im Moment nutze ich die späten Abendstunden, klappt ziemlich gut.
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Hallo Oliver. Passt nicht ganz zum Thema, aber es interessiert mich:
Die Bilder machst du, zumindest teilweise, mit einer GoPro? Stimmt's?

Viele Grüße
Martin
  
Hi Martin, das ist korrekt, seit März hab ich eine HERO5, erst skeptisch, aber mittlerweile zufrieden. Schön klein und kompakt, ich nehme die mittlerweile relativ häufig mit ... wenn doch nur der Akku länger halten würde :-)
Smartphone hat mich immer stark genervt, Touch geht oft nicht mit schwitzigen Fingern, ständig aufpassen dass es nicht runterfällt, vorsicht bei Regen usw. Die Gopro dagegen steckt ja alles weg.

  zuletzt bearbeitet: Sat, 23 Jun 2018 18:50:39 +0200  
Tja, seit dem Düsseldorf Marathon komm ich nicht so recht wieder zurück ins planvolle Laufen. Erst die (scheinbar nötige) Laufpause und danach war ständig irgendwas. Zu viel Arbeit, vollgepackte Tage,  am nervigesten allerdings die Achillessehne am linken Fuß, die zickt mittlerweile seit 14 Tagen rum. Und dann noch diese Sache mit den Adduktoren, der rechte Oberschenkel meint auch mich etwas bremsen zu müssen.
Da läuft man also völlig problemlos einen Marathon in Fivefingers und dann kommt Wochen später so völlig aus dem Nichts hier ein Zipperlein und dort ein Zipperlin. Zu lange Pause gemacht? Zu wenig oder zu viel beansprucht? Übertrieben mit minimalem Laufen? Keine Ahnung, ehrlich.
Tatsache ist, ich komme derzeit nicht auf mein normales Leistungsniveau und das hat Folgen. Kein Himmelgeister HM zum Beispiel am 30.06. und höchstwahrscheinlich fällt auch der Ultra in Monschau Ende August für mich aus. Für beides bin ich im Moment einfach nicht fit genug, zu wenig Training, zu wenig Ausdauer, zu wenig Enthusiasmus, zu viele Zipperlein.
Katastrophe!? Weltuntergang!? ... nein, natürlich nicht. Ist schon schade, ich hab mich auf beides sehr gefreut, aber so scharf bin ich dann auch nicht auf Teufel komm raus ein Rennen zu laufen und damit dann am Ende noch Schaden anzurichten. Die Vernunft siegt mal wieder, mit Schmerzen laufen macht weder Spaß noch ist es besonders förderlich für die gesundheitliche Zukunft.
Also Abwarten, nur alle paar Tage kleine ruhige Runden drehen und neue Ziele setzen.
Das Wichtigste: ich schiebe kein Frust, hab die nötige Geduld und freue mich eigentlich jetzt schon darauf nach dieser Phase größere Ziele in Angriff zu nehmen :-)
  
Wobei du aber auch in den letzten Monaten so einiges mehr runtergeschrubbt hast, da wundert mich nix ;-)
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Lieber Oliver,
da kommt mir doch in den Sinn, dass ich im Mai auch sehr große berufliche Belastungen hatte und prompt ging das Laufen nicht mehr so ... und deshalb und aus früheren Erfahrungen vermute ich die ungeliebten beruflichen LASTEN als Hauptverursacher! crying face

Ich wünsche dir, dass du "loslassen" kannst und dann über die Lust, die ganz von alleine kommt, wieder einsteigen kannst ... und bis dahin hoffe ich für dich, dass alle Zipperleins verschwunden sind!

... und dann kommen neue Abenteuer, in denen du dann noch stärker sein wirst! Versprochen! :lol:
LG Manfred
  
Lieber Manfred, auch der motivierteste Läufer kommt irgendwie an seine Grenze, wenn schlicht und einfach die Zeit fehlt. Das sind zum Glück nur Phasen, die müssen dann eben hingenommen werden.
Ich laufe wieder regelmäßig meine 15km Runden und demnächst wahrscheinlich auch wieder mehr, aber für fordende Wettkämpfe reicht das nicht. Die Achillessehne ist wieder still und die Adduktoren lernen grade dass ich nicht einfach so klein beigebe :-)
Ich hab schon ziemlich bock noch was längeres dieses Jahr zu machen, mal schauen wie ich das konditionell hinbekomme.
LG Oliver

  zuletzt bearbeitet: Sun, 27 May 2018 11:38:39 +0200  
Nach dem Düsseldorf Marathon waren fünf Ruhetage eingeplant und die hab ich auch echt genossen. Auf den darauf folgenden ersten abendlichen Lauf freute ich mich ... aber nur vorher. Die normalerweise routinierten 18km wurden fast zur Quälerei, ein langsames schleppendes Traben, statt leichtfüßiges Laufen, nach 10km machten sich sogar Abbruchgedanken breit. Soweit hab ich es zwar nicht kommen lassen, aber es blieb bis zum letzten Meter ein sehr langsamer Trott ohne Freude. Auf den letzten Kilometern machten sich ausserdem leichte Schmerzen in den Adduktoren breit, das hatte ich noch nie, meine Lauflust zeigte gen Null. Ich war echt froh wieder zu Hause zu sein und machte mir danach Gedanken was denn los sei. Zu wenig Erholung? Zu viele intensive Läufe im Frühjahr? Falsche Ernährung? Tatsache war, dass in 2018 inklusive Marathon bereits fast 1.400km auf der Uhr standen und ich drei Kilo abgenommen hatte (kann ich mir überhaupt nicht leisten!). Vielleicht kamen einfach ein paar Dinge zusammen die mich plötzlich runtergezogen haben, auf jede Fall war plötzlich einfach die Luft raus. Da ich sowas überhaupt nicht leiden kann und das Jahr noch lang ist, der nächste offizielle Lauf erst Ende Juni ansteht und meine Arbeit zudem derzeit etwas nervenaufreibend ist, kam der pragmatische Entschluss: konsequente Laufpause. Mindestens zwei Wochen, maximal vier Wochen. Und ausserdem "kein Kontakt zum laufenden Volk", im Klartext: keine Lauf-Blogs lesen und joggende Menschen ignorieren. So erklärt sich auch meine Kommentar-Abwesenheit bei den üblichen Verdächtigen in der Blogosphäre, verzeiht bitte ;-)
Heute abend dann endlich wieder eine kleine Rheinrunde!
Nur 13km und die auch bewusst eher langsam. Hektik machen kann ich noch später im Jahr, jetzt wird erstmal wieder in Ruhe die Ausdauer aufgebaut.
Es lief übrigens viel besser als vermutet, scheinbar sind drei/vier Wochen aussetzen noch in der Toleranz. Aber vor allem hat es einfach nur gut getan den Körper wieder laufend zu spüren! Das hab ich wirklich vermisst!! Lauffreude ist wieder da, die drei Kilo wieder drauf, tolles Wetter haben wir auch, alles ist gut :-)
  
Ha! Also am besten bei 0°C und gut runtergehungert einen Marathon laufen, dann wirds auf jeden Fall eine Bestzeit. Na, das sind doch mal "gute" Aussichten ;-)
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Peinlich, peinlich, ich meinte natürlich, dass ich ein schlechter Futterverwerter bin. :-(
LG Manfred
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Liebe Helge, ich weiß dass das doof klingt und vor allem dass viel gelaufen wird um eben gezielt Kilos loszuwerden. Ich hab in intensiven Laufzeiten immer meine Mühe mein Gewicht zu halten und muss dafür ordentlich futtern.  Jaja, mein zweiter Vorname ist Vernunft, bzw. meine Gesundheit ist mir wichtig, da höre ich immer schon ziemlich genau hin, hab ja auch in der Vergangenheit bereits ein paar mal Vorsicht walten lassen, hinterher monatelang ärgern wäre einfach blöd. Bin schon wieder voll dabei, zwar langsamer als normal, aber voll guter Laune :-)

  zuletzt bearbeitet: Tue, 01 May 2018 12:02:37 +0200  
Jetzt kann ichs ja sagen: der diesjährige Düsseldorf Marathon hat mir mental nach dem Fiasko letztes Jahr einiges abverlangt. Die Tage vorher, Kopfkino. Ich war selten so aufgeregt am Start wie dieses mal, das reinste Nervenbündel. Einerseits weil ich erstmalig mit Fivefingers starten wollte (und getan hab), aber vor allem sollte dies ein Lauf ohne blöde Fehler werden.
Vorwegschicken möchte ich, dass Barfußläufer Haasky/Wolfgang zu meiner Freude den Weg nach Düsseldorf auf sich genommen hat und ebenfalls am Start war. Dort haben wir uns zwar nicht gesehen (verschiedene Startblöcke), aber stattdessen konnten wir die Zeit nutzen und einen Tag vorher nach der Startunterlagen-Ausgabe einen äusserst angenehmen philosophischen Abend zusammen verbringen. Zu plaudern gibts ja immer genug unter Läufern, aber zu lernen für mich auch, endlich konnte ich mal einen erfahrenen Barfußläufer "ausquetschen".
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Marathon-Tag.
Das Wetter versprach "komisches" zwischen Regen und Gewitter, bereits beim Warten im Startblock tröpfelte es ein wenig, dafür war die Temperatur perfekt, mit irgendwas um 12°C und kaum Wind. Ideal also. Später, während des Rennens kam dann immer mal ein Schauer runter, doof für das Publikum, mir hat es nichts ausgemacht, im Gegenteil, ich bin gerne durch die Pfützen getrabt um die Füße zu kühlen. Allerdings hab mich öfter gefragt wie Wolfgang das wohl wegsteckt, barfuß bei Nässe auf Asphalt, es gibt schöneres.
Ich bin aus dem Startblock Zielzeit 3:30h gestartet, hatte aber erstaunlicherweise die 3:45h Pacemaker direkt vor mir. Also nach vorne durchackern, immer mein Tempo im Auge, bloß nicht die ersten Kilometer zu schnell laufen.
Das Pulsmesser war als offizieller Pacer für die 3:30h unterwegs, den wollte ich zumindest endlich wenigsten mal kurz kennenlernen. Also Aufholen, die Fähnchen im Blick, kurz sondiert wer er wohl von den dreien ist und angequatscht. War kurz, aber hat mich gefreut :-) Meine Zielzeit sollte unter 3:30h liegen und so bin ich also fix weiter, immer schön die Pace im Auge.
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Und es lief einfach gut. Die Schuhe waren ein Genuss, ich war fit. Die Kilometer rollten so dahin, die Halbmarathonmarke wurde punktgenau überquert, irgendwann nach km28 kam das Kopfkino durch "letztes Jahr fing hier das Elend an", aber von Elend diesmal keine Spur und damit war dieses Thema endgültig beendet. Alle 10km wurden stoisch zwei Salzkapseln eingeworfen und ein/zwei Schluck Wasser hinterher. Ab km30 hab ich auch mal zu Iso gegriffen, das sich allerdings als komisches sehr verdünntes Gesöff offenbarte.
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Besonders erfreulich und etwas Stolz bin ich auf den völligen Verzicht von Gels oder ähnlichem. Da war einfach nichts nötig, irgendwann hatte ich ein Gummibärchen rausgekramt, eine Weile zwischen den Fingern gebunkert, draufgestarrt und schließlich einfach weggeworfen. Es ging ohne, sehr gut sogar. Ab km32 wurde mir so richtig bewusst wie gut es läuft und ich hab einen kleinen Gang zugelegt. Viele der Läufer die mich früh überholt hatten, blieben nun hinter mir, ich war etwas angestachelt die 3:20h zu versuchen. Da waren noch Körner und ich bin gerannt, konzentriert und voller Spaß. "Noch 2km!", keine Schwäche, beste Laune, nur noch die letzte Schlaufe über die Kö und dann ab ins Ziel. Genau in dem Augenblick sehe ich Wolfgang auf der anderen Strassenseite vorbeipreschen. Das hat mich nochmals angestachelt, ich hab meinen Laufgürtel abgeschnallt, meiner Liebsten zugeworfen und nochmal konzentriert Tempo gemacht. Dass das überhaupt möglich war, erstaunt mich jetzt noch.
Der Zieleinlauf in Düsseldorf direkt am Rheinufer ist wirklich klasse und diesmal konnte ich das auch geniessen, die Sonne ist noch rausgekommen, es hat einfach alles gepasst.
Zielzeit netto 3:21:36
Ok, die 3:20h sind es dann doch nicht geworden, aber mein diesjähriges Ergebnis ist schlicht und einfach fast 20 Minuten besser als meine bisherige Bestzeit. Ich bin mehr als zufrieden.
Hinter der Ziellinie wartete dann zu meiner Freude Wolfgang auf mich, wir sind langsam gemeinsam Richtung Nachzielbereich getrottet und haben uns fleissig über die letzten 42km ausgetauscht.
Fazit: ein rundum gelungenes Rennen, alles richtig gemacht, wahrscheinlich ist sogar noch etwas mehr drin, aber ich bin sowas von sauzufrieden!
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Liebe Margitta, mir war bewusst dass es diesmal eigentlich nur besser laufen kann, hab auf irgendwas um 3:25 spekuliert. Aber ich war auch echt noch nie so nervös vorher, ein wenig mehr Selbstvertrauen hätte nicht geschadet. Du hast mich da schon fast besser eingeschätzt, und das aus der Ferne, mal wieder die gute alte Erfahrungswerte. Ich sags ja immer wieder ;-)  Auf die eine Minute kommt es mir tatsächlich nicht an, die wäre locker drin gewesen, es ist aber wie es ist und ich bin wirklich rundum zufrieden mit dem Ergebnis. Spannender wird es beim nächsten Marathon, vielleicht klappt das ja mit Frankfurt, wäre ideal, ansonsten werde ich irgendwo anders die 3:15 knacken. Jetzt weiß ich dass ichs kann :-) Vielen Dank!!!
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Ich bin immer wieder begeistert, wenn es jemand schafft in diesen Temporegionen einen Marathon zu laufen. Ist mir persönlich leider nicht vergönnt. Ob´s am Gewicht oder an mangelndem Talent liegt konnte ich nie erörtern. Vielleicht bin ich eher der der Kraft- als der Läufertyp. Oder liegt´s vielleicht daran, dass ich das Laufen bis vor 10 Jahren noch hasste und jeder Strecke über 20Meter aus dem Weg gegangen bin! ;-)
Macht aber nix. Mit zunehmendem Alter akzeptiert man manche Dinge einfach.
Ich habe mich bei Dir ein wenig umgeschaut und mit großem Interesse dein Hubzilla gefunden. Kannte ich vorher noch gar nicht, hat mich aber sehr neugierig gemacht. Ich werde mir mal die Sache anschauen. Vielleicht habe ich die eine oder andere Frage an Dich?
Wäre das OK?
Ansonsten würde ich gerne deinen Blog bei mir verlinken, wenn Du damit einverstanden bis.

Gruß Gerd
  
Hallo Gerd, über meine diesjährige Zeit freue ich mich sogar doppelt, einerseits wegen der Bestzeitverbesserung und andererseits weil ich das ganze in VFF gestemmt hab. Hätte mir das jemand vor 2 Jahren vorausgesagt, dem hätte ich einen Vogel gezeigt :-) Aber am ende ist die Zielzeit ja dann doch wieder zweitrangig, es geht ja eigentlich darum diese Distanz laufen zu wollen/können.
Wegen Hubzilla: klar, gerne nachfragen. Oder noch besser, einen offenen Hub suchen (zb https://start.hubzilla.org), dort einen Account anlegen und rumexperimentieren. Du kannst ja später jederzeit umziehen (nomadische Identität, eines der Key-Features von Hubzilla). Verbinde dich mit mir (https://hubloq.net/channel/oliver) und dem Support Forum (https://zotadel.net/channel/support) und schon wird (hoffentlich) jede Frage beantwortet.
Blog-Verlinkung sehr gerne, findet auch gleich bei mir statt. Beste Grüße aus dem Rheinland, Oliver

  
Da war er wieder, zum fünften mal war ich am Start bei der 10km Distanz des Düsseldorfer Brückenlauf. Zum fünften mal hab ichs geschafft mich viel zu bescheiden zu weit hinten im Startblock einzureihen und dadurch nicht gleich geschmeidig durchstarten zu können, zu viele langsame Läufer vor mir, Flaschenhals-Effekt. Zum fünften mal hab ich trotzdem meine Zeit verbessern können, diesmal allerdings nur minimal, Nettozeit 41:13, damit ganze 5 Sekunden besser als 2017, wow ;-) Also immer noch keine Sub40, ist aber nicht schlimm. Eigentlich ist sogar alles super, da ich das Ding mit Fivefingers gelaufen bin und trotz Hitze ausgesprochen viel Spaß hatte. Ist schon toll wie die V-Run auf dem Asphalt abgehen, besonders in engeren Kurven haften die wie Geckofüsse am Untergrund, kein Wegrutschen möglich.
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Dafür dass ich überhaupt nicht mehr für 10er trainiere und auch meine abendlichen Runden eigentlich immer um einiges länger werden, sind mir diese zwei Runden über Düsseldorfs Altstadt-Brücken gut gelungen, und Platz 27 ingesamt, 4ter in meiner AK kann sich auch irgendwie sehen lassen. Was mir tatsächlich das erste mal auf dieser Distanz sehr gut gelungen ist: ich bin mein Rennen gelaufen, hab mich weder ziehen noch drängen lassen, sondern hab meinen Rhythmus stoisch durchgezogen. Und hab mich dadurch ziemlich gut nach vorne gearbeitet, bin teilweise sogar mit viel Abstand alleine gelaufen, fast unmöglich bei dieser Menschenmasse (knappe tausend Starter).
Alles in allem war es mal wieder eine toll organisierte Veranstaltung, für jeden was dabei, Nikki Johnstone hat erwartungsgemäß mit Abstand gewonnen, ab 14:30 Uhr hat ein kurzes und starkes Gewitter den frühen Hochsommer und wahrscheinlich auch die Reste der Läuferparty beendet, aber da war ich längst wieder zu Hause.
Es wird wohl mein einziger 10er dieses Jahr bleiben, aber nächstes Jahr bin ich höchstwahrscheinlich wieder dabei.
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Liebe Margitta, das ist alles ein Kopfding, das letzte Jahr steckt da noch irgendwo fest, das muss im richtigen Moment überlistet werden. Aber ich bin mehr als guter Dinge und freue mich auf nächsten Sonntag. Alles sehr spannend, ich danke Dir!!! ... und lasse mich überraschen ;-)
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Kann ich Dir tatsächlich sehr empfehlen @dasPulsmesser, die Veranstaltung ist echt gut durchorganisiert, übersichtlich und ich hab immer meinen Spaß wenn mit solchen Veranstaltungen die Altstadt ein wenig aufgemischt wird. Wir sehen uns nächstes Jahr ;-) Es war wirklich sehr warm, sogar Nikki hat in der zweiten Runde einen Gang rausgenommen. Danke Dir!!
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Lieber Manfred, wenn ich die letzten Jahre interpoliere, dann sind es nur etwa 6 Jahre ;-) Nee, hat riesen Spaß gemacht, es war sehr warm und die Drängelei am Anfang war meine eigene Schuld, hätte mich ja weiter vorne aufstellen können. Für so einen 10er laufe ich mich sogar immer etwas war, sonst komm ich wirklich nicht in Schwung, da hast Du völlig recht. Danke Dir und liebe Grüße!

  
Das ging schnell. Da hab ich vor ein paar Tagen noch den Frühlingsbeginn abgefeiert und heute knackt das Thermometer mal eben die 26°C. In den nächsten Tagen gibts sogar noch eine Schippe drauf, wahrscheinlich klagen die ersten Nörgler bereits wieder über "diese Hitze". Ich finds super. Und rein zufällig genieße ich ein paar Urlaubstage, was liegt also näher einfach mal mitten in der Woche tagsüber den Wald (zurück) zu erobern, da war ich lange nicht.
Es ist ja wirklich immer wieder schön, einerseits auf sanften Waldwegen zu laufen (der Zehenschuhträger freut sich), aber vor allem wieviel Spaß es macht diese paar Höhenmeter auf und ab zu traben. Mal nicht auf die Zeit zu schielen, sondern einfach bloß gemütlich herumzuschlappen und das frische Grün zu geniessen.
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Ich bin meine "übliche 18km-Runde" gelaufen, immerhin mehr als die Hälfte davon geht auch wirklich durch den Wald, ein Teil durch Wiesen und je 3km für "An-/Abreise" über Asphalt (die werden selbstredend auch immer gelaufen, ich bin viel zu faul das Rad für so eine Kurzstrecke aus dem Keller zu holen).
Wahrscheinlich wiederhole ich das morgen einfach nochmal, Wetter und Urlaubstage sollte man ja ausnutzen :-)
  
Lieber Manfred, solange die Nächte Abkühlung bringen, ist irgendwie alles gut. Aber besonders im Wald bleibt es dann auch tagsüber angenehm. Und irgendwann ist heisser Hochsommer und wir können es auch nicht ändern ;-) Ich finde Deine Waldstrecken ja auch immer sehr interessant, auf jeden Fall haben die oft was kulturelles zu bieten. Bei uns liegen nur ein paar olle Findlinge rum :-D LG Oliver
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Lieber Oliver,
dann hast Du Deinen Urlaub doch genau richtig gelegt und kannst nach Lust und Laune die Landschaft durchstreifen. Und schonmal Hitzeläufe üben...
Liebe Grüße
Elke
  
Liebe Elke, das war schon mehr als perfekt mit der spontanen Urlaubsplanung, ich hab das irgendwie drauf, war auch nicht das erste mal :-) Bin mal gespannt was der Sommer dann bringt, die echten Hitzeläufe kommen ja (hoffentlich) noch.
Liebe Grüße, Oliver

  
Nachdem der Jahresanfang bei mir ja eher von kürzeren Läufen geprägt war, beziehungsweise ich einfach fast immer nur meine flache "Hausrunde" (ca. 16-18km) gelaufen bin, kommen in den letzten Wochen dank des Frühlingsanfangs endlich wieder ein paar +30er zusammen. Ich gestehe, dass ich im späteren Winter einfach keine Lust mehr für längere Sachen hatte, oft war es zu dunkel, die Winterklamotte nervten und es gab einige echt energielose Tage (arbeitsbedingt). Das alles hat mir scheinbar nicht geschadet, dafür macht es jetzt wieder doppelt so viel Spaß und ich hab so richtig bock auf längere Strecken.
Aber Obacht, die Sonne hat schon mehr Kraft als man glaubt! Letztes Wochenende bin ich knapp am Sonnenstich vorbeigerauscht, hab mit ach und krach langsame 32km geschafft, inklusive einer kleinen Eis- und Trinkpause (ich hatte höllischen Durst!), und war richtig froh wieder zu hause zu sein. Kappe vergessen, selbst schuld.
Gelernt und gemerkt, heute ging es erneut auf eine 32km Rhein-Runde, diesmal mit Kappe und das war gut so. Zuerst noch bedeckt und mit angenehmen 15°C, kam später die Sonne raus und die Temperatur kletterte hoch auf 20°C. Ich konnte dank kühlem Kopf völlig frei und gemütlich traben, war bemüht das Tempo unten zu halten und hab ganz einfach jeden Kilometer genossen. Weder im Kopf noch in den Beinen kam Müdigkeit auf, diesmal lief einfach alles rund, hab auf der gesamten Strecke mal grade zwei Schlückchen Wasser benötigt, sehr beruhigend nach der Vorwoche.
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Nach 14km mitten in der Ilvericher Altrheinschlinge. Hinten ist die Brücke der A44 zu sehen, die gehört zu meiner Route um von "meiner" Rheinseite auf die andere zu gelangen.

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Man glaubt es kaum, aber wir haben hier auch Deiche, hier laufe ich bei ca. km18 einen ab um schnell von Meerbusch zurück zum Rhein zu kommen. Ganz hinten sind wieder die V-förmige Stiele der A44-Brücke zu sehen.

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Weil es so locker lief, bin ich einfach noch weiter über die Kirmeswiesen bis zur Rheinkniebrücke gelaufen, um erst dort wieder den Rhein zu überqueren. Und da war jetzt auch einfach mal ein Foto fällig, bitte sehr.
Diese Strecke hat zwar den unangenehmen Nachteil dass es dann anschließend fast zwangsläufig durch die Altstadt geht (rechts zu sehen), aber heute war es zum Glück nicht so überfüllt wie befürchtet und ich hab einfach zugesehen dass ich da schnell durchflitze.
Zuhause angekommen standen dann schließlich punktgenau 34 Kilometer in 2:40h auf meiner Uhr, gelaufen in Fivefingers. Weshalb genau sollte ich jetzt noch andere Schuhe tragen? :-)
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Ja, die ist schon angenehm zu laufen, und immer wieder Auswahl um noch mal einen Schlenker dranzuhängen. Irgendwo werden wir uns mal begegnen. Die Woche soll es allerdings ja richtig Sommer werden, vielleicht verdrücke ich mich dann doch mal wieder in den schattigen Wald :-)
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Lieber Oliver,
ich weiß jetzt auch, warum du auf so einer Runde so wenig zu dir nehmen musst: du läufst ja viel zu schnell :lol:
Du bist ja fertig, bevor der Hunger oder Durst kommt.
Clever!
Ich finde es so toll, das der Frühling jetzt richtig da ist. Wie du schon sagst, das macht einfach Laune. Man will nur noch raus und sich draußen bewegen.
Lass es uns genießen.
Liebe Grüße
Helge
  
Liebe Helge, Du bist eindeutig hinter meinen Trick gekommen :-D Nee, so schlimm ist es nicht, hab gestern testweise die gleiche Strecke nochmal abgelaufen (in gleichem Tempo) und hatte ordentlich Durst unterwegs. Zum Glück konnte ich meine Wasserflasche nochmal auffüllen, sonst wäre es schon knapp geworden. Aber das tolle Wetter zieht halt nach draussen, da kann ich mich nicht zurückhalten :-) Liebe Grüße, Oliver

  
So ist das mit der Schuhindustrie ... der mir sehr lieb gewordene Newton MV3 ist ein Auslaufmodell. Es wird keinen Nachfolger geben, wurde mir so von Newton bestätigt. Das ist einerseits nachvollziehbar, da der MV3 überhaupt kein "echter" Newton ist, d.h. der hat zwar (superflache) Stollen, aber ohne die typische Dämpfungstechnologie dahinter, andererseits ist es superschade, da er ein wirklich toller leichter Schuh für so richtig schnelle Läufe ist. Und ein idealer Begleiter für Umsteiger in die minimale Welt. Empfohlen haben mir die Jungs von Newton, doch einfach auf den Distance Elite auszuweichen. Netter Versuch, die hatte ich schonmal, sind mir allerdings viel zu schwer, viel zu hoch, viel zu massig, nicht mein Ding.
Bisher waren übrigens alle superleichten Lieblings-Schuhe auf meinem Weg zum minimalen Laufen Auslaufmodelle. Scheinbar ist der Markt nicht so riesig :-)
Nunja, mein "aktives" Paar MV3 wird noch einige hunderte Kilometer durchhalten (ich laufe Schuhe bekanntlich bis sie auseinanderfallen, ein echter Vorteil bei minimalem Schuhwerk) und als "Backup" steht noch ein weiteres unbenutztes Paar im Schrank. Wer weiß ... vielleicht werde ich die nie benötigen. Oder selten. Es gibt ja noch andere Optionen ...
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Genau! Grade bei Inov-8 wundert mich das auch zunehmend, diese Firma hat mich mal auf den Trip mit 0mm Sprengung gebracht. Sowas führen die überhaupt nicht mehr. Echt schade.
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Da gibt es nur noch den BARE-XF 210 V2.
  
Stimmt. Hab ich getestet und für nicht gut zum Laufen empfunden. Irgendwie sehr hartes ungeschmeidiges Obermaterial. Auch schade :-(

  zuletzt bearbeitet: Tue, 03 Apr 2018 10:25:47 +0200  
Ich glaube ich bin reif für mehr minimal. Bisher hab ich längere Läufe in Fivefingers vermieden, bin stattdessen auf leichte Wettkampfschuhe wie zb. die MV3 Newtons ausgewichen, fühlte mich noch nicht soweit.
Den heutigen 35km Lauf in V-Runs allerdings hab ich nicht nur durchgezogen, sondern sogar sehr entspannt in einer angenehmen Zeit (2:45h) durchgezogen. Trotz Platzregen unterwegs, trotz kurzem Verlaufen ("Lost in Lichtenbroich"), trotz der gesamt 100km in den 7 Tagen zuvor. Wenn es also endlich mit 35km funktioniert, dann wohl auch locker für 42 (oder mehr).
Meine Waden sind still, auch der Rest muckt nicht auf, das hatte ich wahrlich schon anders. Ich werde das mal im Auge behalten und die nächsten Tage nochmal eine etwas längere Strecke durchlaufen.
Ein Plan ist ein Plan ;-)
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Lieber Oliver,
wow, kann ich da nur sagen. 35 km in solcher Pace - was hast Du zum Frühstück?! ;-) Ichwünsche Dir schon jetzt viel Glück für Düsseldorf! Und ein gutes Händchen bei der Wahl der Schuhe für diesen Lauf.
Liebe Grüße
Elke
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Lieber Manfred, die Erholung ist das A und O, dann hat es der Kopf auch leichter, das hab ich zumindest schon gelernt :-) Zwei langsame +30er mach ich noch und dann kommt eben das raus wofür es reicht. Auf jeden Fall freue ich mich auf das Ding! Danke und liebe Grüße, Oliver
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Liebe Elke, eiiiigentlich war das ja zu schnell, hat aber einfach Spaß gemacht und am Ende wollte ich aus dem Regen raus.  Ganz ehrlich, ich war selbst erstaunt, aber bin jetzt so richtig guter Dinge.  Mal schauen was an die Füße kommt ... Danke Dir und euch viel Erfolg in Salzburg!

  


Breaking2 | Documentary Special
vonNational GeographicamYouTube

"In life, the idea is to be happy. So, I believe in calm, simple and low-profile life.
You live simple, you train hard and live an honest life.
Then you are free."
Eliud Kipchoge

  
Am Karfreitag stand mal wieder eine seit langem überfällige Entdeckertour Richtung Neandertal an, die Strecke bin ich letztes mal irgendwann im Herbst gelaufen. Auch wenn es nur ca. 25km sind, die permanente Steigung zeigt einem schnell wo der Hammer hängt, also immer schön ruhig und langsam starten.
Mittags habe ich mich nach anfänglichem Stadtlauf bis Gerresheim relativ zügig in Richtung Neandersteig Teilstück aufgemacht, um schnell von der Strasse zu kommen. Eine tolle Laufstrecke mit streckenweise fiesen Herausforderungen, wunderbar beim Pulsmesser nachzulesen.
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Mir sind ziemlich wenig Läufer begegnet, dafür umso mehr Mountainbiker die in Rudeln die Strecke unsicher machten. Aber durchaus rücksichtsvoll, Beschwerden waren nicht nötig. Ich war diesmal in VFF Run unterwegs, hatte einfach Lust so minimal wie möglich zu laufen. Die VFF Trail hatte ich zuhause schon angezogen , aber mich dann aber umentschieden. War gut so, die Wald- und Feldwege sind nicht zu schroff, meine Füße hatten Spaß.
Diesmal wollte ich endlich im Neandertal Wildgehege die Wisente zu sehen. Ich bin da schon so oft vorbei gelaufen, die Viecher hatte sich immer versteckt. Und immer nur die klugen Schilder ansehen macht nur noch neugieriger.
Diesmal hat es geklappt, von weitem konnte ich eine Ansammlung von Spaziergängern ausmachen, dahinter einen braunen Fellberg, also fix abgebogen und Urviecher anschauen :-)
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Zwei Wisente haben sich den Fotografen gestellt, von den Wildpferden und Auerochsen leider keine Spur, die sind dann eben irgendwann anders mal dran. Ich mag Rinder, hab einen Draht zu den Tieren; das war dann aber wohl ein komisches Bild für die anderen Besucher: ein Wisent das sich neugierig von einen verschwitzten, tätowierten Fivefinger-Läufer kraulen lässt. Was solls, ich war glücklich und hab mich bald wieder auf den Weg gemacht um nicht auzukühlen.
Auf der weiteren Strecke hab ich noch ein paar Schlenker eingebaut, Zeit lassen war angesagt, auf keinen Fall unter zwei Stunden laufen. Ein Abstecher zur Hochdahler-Neanderkirche kam dazu (fand die aber nicht so spektakulär) und dann wieder ab auf den Neandersteig, die Entdeckerschleife in Richtung Gruiten bis zum Ziel durchziehen.
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Am Ende waren es 25,5km, mit 380HM in 2:05 Stunden, Plan aufgegangen, Kaffee und Kuchen standen bereit und ein schöner Nachmittag nahm seinen Lauf.
Im Laufe des Tages wurde mir einmal mehr klar, wie gut es mir geht. Welch ein Luxus, gesund und zufrieden solche Strecken in schöner Landschaft laufen zu können. Das ist wirklich alles andere als selbstverständlich.
  
Lieber Manfred, du gehörst ja zu den ausdauernden Langstrecklern, da kann ich mir noch mehrere Scheiben von abschneiden. Den Rennsteig machst Du doch mit links, da bin ich mir sicher ;-)
Ganz richtig, wichtig ist zu wissen dass es uns gut geht und das schätzen zu lernen.
Schöne Ostertage und liebe Grüße, Oliver
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Lieber Oliver,
beeindruckend finde ich diese Fellriesen ebenfalls und Du konntest wirklich einen kraulen? Erstaunlich wie zutraulich diese wilden Tiere in menschlicher Umgebung geworden sind.
Scheint ja eine wirklich ganz nette Strecke gewesen zu sein, aber wohl doch etwas viel Publikum, wenn ich Deine Zeilen richtig interpretiere.
Die V-Run machen sich auf technisch wenig anspruchsvollen und trockenen Trails ganz gut, hatte sie auch schon öfters an den Füßen im Wald...dafür sind sie eine Katastrophe wenn es nass ist auf der Erde

Salut
  
Lieber Christian, die Wisente stehen in einem riesigen Wildgehege und können selbst entscheiden ob es sich lohnt mal am Weg vorbeizuschauen, ich hatte also Glück. So richtig zutraulich sind die auch nicht, ist eher eine gesunde Ignoranz den Menschen gegenüber. Aber ich altes Landei kenne mich ganz gut aus mit den Tierchen, das "Kraulsignal" wurde verstanden :-)
Stimmt, die Erfahrung mit nassem Untergrund und den V-Run hatte ich auch schon gemacht, das wird teilweise heftig rutschig. Aber die Dinger sind halt für die Strasse gemacht, muss man (ich) ja nicht mutwillig ignorieren.

  
Feierabend. Schnell nach Hause, rein in die leichten Laufklamotten, Fivefingers an und dann will ich einfach nur laufen. Die letzten zwei Tage waren verregnet und kalt (anderswo hat es sogar geschneit!), trotzdem hab ich meine Runden gedreht. Einfach raus und abschalten, so geht das.
Und heute dann wieder schlagartig Frühlingswetter, also raus und geniessen. Das ist irgendwie immer wieder wie eine Belohnung.
Schnell rennen, langsam traben, den Kopf frei bekommen, die Strecke kommt irgendwie automatisch zustande, ich denke da nicht mehr drüber nach. Alles reduziert sich auf Atmung und Laufrhythmus. Einfach nur laufen.
Hab ich eigentlich schon mal erwähnt wie sehr ich das mag? :-)
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Die Essenz des Laufens. Schön hast du das beschrieben, auch mit schönen Bildern!

Liebe Grüße
Wolfgang

PS: sehen wir uns in Düsseldorf Ende April?
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Lieber Volker, wusst ichs doch, wurde also Zeit mal drauf hin zu weisen ;-) Der Tag war ja wirklich ausgesprochen schön, ich denke mal Du warst tatsächlich noch unterwegs (ich ebenfalls), wäre zu schade die freie Zeit nicht zu nutzen. Mit der GoPro ist es ziemlich leicht solche Bilder hinzubekommen, danke! Liebe Grüße, Oliver
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Lieber Wolfgang, die Essenz auf jeden Fall für Typen wie uns, aber genau so geht es mir halt. Danke Dir. Hab Dich in der Starterliste entdeckt, will ich doch schwer hoffen dass wie uns sehen! Zumindest am Start, danach rennst Du mir wahrscheinlich davon :-) Ich freu mich drauf!!!

  
Die Sonne lacht, das Thermometer zeigt 12°C, Motivation leicht gemacht einen kleinen längeren Lauf zu starten. Und das obwohl ich gestern Abend bereits schnelle 20km absolviert hatte, die noch etwas in den Waden festhingen. Aber solche Kleinigkeiten kann man ja wieder lockerlaufen.
Statt Wald hatte ich bock auf die 25km Rheinrunde über Meerbusch und hab mal meine neue (gebrauchte) Gopro zum Testen mitgenommen.
Die Strecke bin ich ja schon zig mal abgelaufen, die letzten male allerdings recht zügig, weil dunkel und kalt. Diesmal wollte ich wirklich langsamer laufen und das Frühlingswetter geniessen, hat zumindest zeitweise geklappt.
Nach 12km war die Messeautobahn-Brücke erreicht und bin fix drüber, die Autos nerven etwas.
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Trotz des schönen Wetters waren anfangs erstaunlich wenig Leute unterwegs, gut für mich und meinen Ruhebedarf. Richtung Meerbusch gehts ins Grüne, einfach quer über die Feldwege, da hab ich keinen festen Weg, sondern laufe immer nach Lust und Laune irgendwelche Schleifen, um dann irgendwann wieder in Richtung Rhein zu kommen.
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Aus den Felder von Meerbusch also zurück zum Rhein, damit sind die ersten 18km bereits erledigt.
Langsam wurde ich allerdings echt durstig, Wasser hatte ich nicht mit, aber vorsichtshalber ein paar Salzcaps. Ein freundlicher Radfahrer war so nett mir etwas Apfelschorle zum Runterspülen zu überlassen, aus dem Rhein trinken wollte ich nun echt nicht. Merke: über 12°C bei längeren Läufen wieder ein paar Schluck Wasser mitnehmen.
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Richtung Stadt beim Löricker Bad wurde es dann erwartungsgemäß wieder voller, viele Radfahrer, Läufer und Inliner, alle entspannt und mit guter Laune, schön zu sehen. Ich hab mich trotzdem beeilt auf die Theodor-Heuss-Brücke zu kommen und damit wieder in Richtung "meiner Rheinseite" zu laufen. Und großes Erstaunen, die sonst bei schönem Wetter immer pickepacke vollen Rheinwiesen waren recht leer.
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Sehr ungewöhnlich aber kann mir ja egal sein.
Die letzten paar Kilometer bin ich dann gemütlich barfuss getrabt und war nach 25,5km und 2:02 Stunden wieder zu Hause. Mit einem Riesenhunger und Durst wie ein Kamel nach drei Wochen Wüstendurchquerung! Zum Glück hat eine gute Ladung Eifeler Streusselfladen auf mich gewartet, genau richtig :-)
War mal wieder ein schöner Lauf durch die Düsseldorfer Pampa.
  
Lieber Manfred, ob dünn oder schlank oder dürre, ich hab schon alles gehört, aber ist nunmal so. War ich auch vor der Lauferei schon und dabei bin ich ein echt guter Esser :-)
Auch gestern abend (wieder Traumwetter!) war es superleer am Rhein, Erklärung: alle in den Osterferien, da hab ich bisher überhaupt nicht dran gedacht.
Mit einem Kracher wie Arne Gabius wage ich meine Art zu laufen nichtmal im Ansatz zu vergleichen... Nee, ich meinte tatsächlich die +30km Läufe in moderatem Tempo, da mache ich einfach zu wenig. Statt dessen zu viele schnellere 25km Sachen. Das passiert halt wenn man nach Lust und Laune läuft ... mal schauen wie es sich im Laufe des Jahres entwickelt. (...psst, Monschau Ultra ist dieses Jahr wieder dran...)
Danke dir und liebe Grüße, Oliver
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Ich hatte mal einen Kollegen, der vor Durst beim Laufen aus dem Baldeneysee getrunken. Der bekam dann die Ruhr von der Ruhr ;-)
  
Haha! :-) Tja, sowas wollte ich nicht haben. Aber vielleicht geh ich nächstes mal einfach bis zu den Knien in den Rhein rein um mich abzukühlen ;-)

  
Märzwinter heißt das was uns grade heimsucht. Vor wenigen Tagen noch Temperaturen um 12°C und seit heute wieder im Minusbereich mit strengem Wind dazu. Und sogar etwas Schnee. Im Rheinland hatten wir bisher einen(!) Tag Schnee diesen "Winter", auf diesen Quatsch hier hätte jetzt jeder gerne verzichtet.
Aber ist eben Wetter, nehmen wir es also wie es kommt. In meinem Fall heißt das mal wieder durch den Wald zu toben, war eine Weile nicht da.
In der Hoffnung auf spektakuläre Schneebilder war sogar mal mein Smartphone dabei, aber besonders Spektakuläres gab es leider nicht zu fotografieren, nur viel Schneematsch-Gemisch auf allen Wegen.
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Aber es war mal eine gute Gelegenheit eine der vielen Wasserstellen abzulichten, ich find die ja super, brauche auch an heißen Sommertagen bei den Waldläufen nie Wasserflaschen mitnehmen. Sogar im Winter gibt es durchgehend kühle Getränke:
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Meine Strecke war die übliche 22km Schleife durch Aaper und Grafenberger Wald, mit ca. 370HM, viel auf und ab also dabei. Macht eigentlich bei jedem Wetter echt Spaß, ist sehr abwechslungsreich und teilweise richtig fordernd. Ein toller Ausgleich zu den flachen schnellen Rheinstrecken bei denen ich mich nur schwer bremsen kann. Hier muss ich das Tempo rausnehmen, kann auch einfach mal "bummeln" und wirklich gemütlich auf Ausdauer laufen.

Morgens war ich noch kurz in der Stadt und hab mir ein Paar neue Vivobarfoot gekauft (wir haben hier einen Vivobarefootshop!), die dann ein paar Stunden später gleich zum Einsatz kamen.
Und ich bin ganz ehrlich: ich hab die nur wegen der grell-orangen Sohle gekauft! Die haben mich einfach angelacht :-) Das wirklich tolle ist allerdings: die sind super!
Es ist der Primus Trail als ÖTILLÖ Swimrun Edition, passt wie Lack, ist sehr angenehm zu laufen und hat heute bei den widrigen Umständen im Wald einen äusserst guten Job gemacht. Aber es waren ja bisher nur ein paar Kilometer, werde beizeiten nochmal berichten wenn er ein paar hundert Kilometer runter hat.
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Lieber Manfred, die letzten Tage ziehen wir auch noch durch, danach wird es schon wärmer werden. Ich hatte mich halt schon wieder an Shorts gewöhnt und jetzt müssen echt nochmal die lange Winter-Tights ran.
Man glaubts ja kaum dass Düsseldorf durchaus sowas zu bieten hat, immerhin konnte ich mich in den Hügeln letztes Jahr sogar ziemlich gut für Monschau vorbereiten, das hatte ich selbst nicht so vermutet :-)
Kurier dich noch vernünftig aus und liebe Grüße, Oliver
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Das ist ja mein Mittagspausen-Laufrevier! Du trinkst wirklich das Wasser aus diesen Brunnen? Das habe ich mich bisher nicht getraut.
Den Vivabarefoot-Shop muss ich wohl auch mal aufsuchen. Danke für den Tipp!
  
Ich sags ja, mich wundert echt dass wir uns noch nie begegnet sind :-)
Na ok, ich trinke nicht aus den Brunnen (beizeiten grenzwertig, wegen Hunde- und Pferdetränke), sondern aus dem "Wasserhahn", das ist sauberes kühles Trinkwasser, keine Gefahr.
Der Shop ist in der Altstadt, Kapuzinergasse, sehr klein, aber alles da. Viel Spaß :-)

  
Wer in diesen Tagen bei klarer Luft und wolkenfreiem Himmel kurz nach Sonnenuntergang in Richtung Westen schaut, dem bietet sich möglicherweise ein wunderschöner Anblick: die helle Venus und der flüchtige Merkur dicht beieinander. Gegen Monatsmitte, am 18., wird Merkur in der beginnenden Dunkelheit am besten sichtbar sein, sofern das Wetter mitspielt.
Kurz und knackig nachzulesen beim DLF.
Wohl also dem Läufer der seine Runden in die Dämmerung hineinläuft, genau zur besten Zeit den Rheindeich "erklimmt" und mit einer fulminanten Farbenpracht samt Planetensichtung belohnt wird:
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Auf diesem murksigen Smartphonebild (ja, ich hab das Teil heute mal bewusst mitgenommen) ist leider ausser viel bunt nichts weiter zu erkennen, mit bloßem Auge konnte ich allerdings zumindest die Venus klar und schön sehen. Mein Stellarium erklärt mir, dass Merkur dicht dabei stand, aber noch war es einfach zu hell, ich hab ihn nicht entdecken können:
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Die nächsten Tage wird also einfach immer wieder in die Dämmerung hinein gelaufen, diesen schönen Anblick gibts nicht alle Tage und für mich als passionierten Sternenfreund ist das natürlich ein wahres Fest. Im doppelten Sinne. Es gibt ein tolles Himmelsschauspiel und ich kann das Ganze während meiner Lauferei beobachten. Und dazu noch ein guter Grund die Strecken mal wieder nach Laune zu verlängern um den besten Anblick abzupassen.
Es soll ja Menschen geben, die behaupten Laufen wäre langweilig. Ich kenne das nicht. Und aufmerksam laufen macht doppelt Spaß.
  
Moin Volker, Lauf-Langeweile hätte ich bei dir als rasenden Fotoreporter auch absolut nicht erwartet. Das All, die Sterne und Planeten, das interessiert mich schon ewig, da kann man immer nur wieder staunen und (wie du ja auch sagst) ein klein wenig demütig hier auf der Erde werden. Und man braucht nichtmal ein Fernrohr dazu, solche schönen Konstellationen wie Merkur/Venus find ich schon superklasse und hochinteressant :-)
Liebe Grüße, Oliver
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Lieber Oliver,
das sind ja sehr interessante Dinge, die Du uns hier wissen lässt. Ich werde auf alle Fälle die nächsten Tage auch aufmerksam nach Westen schauen! Möge uns Petrus hold sein, indem er sparsam mit Wolken ist.
Liebe Grüße
Elke
  
Liebe Elke, vor allem ist es ein wirklich schöner Anblick. Der Blick nach Sonnenuntergang in den Westen lohnt sich jetzt jeden Tag mehr, ab dem 17./18. wird es dann wieder schlechter mit der Sichtbarkeit, Merkur wird "dunkler" und kommt der Sonne zu nah. Hoffentlich ist das Wetter nicht so unstet ... aber innerhalb der nächsten 7 Tage wird es doch hoffentlich ein paar schöne wolkenfreie Dämmerungen geben :-) Liebe Grüße, Oliver

  
Die letzten zehn Tage wurden zur halben Ewigkeit, es gab Gründe einfach mal nicht zu laufen, geplant allerdings. Zum einen war es ein großflächiger Tätowiertermin auf der rechten Wade (danach sollte man besser mindestens fünf Tage aussetzen), gefolgt von unserer Hausmesse mit sehr langen und intensiven Arbeitstagen, mit absolut keiner Zeit für "privates Rahmenprogramm".
Und wenn ich endlich zu Hause war, dann nichts wie raus aus diesen verdammten "Business-Schuhen" und Füße hochlegen. Stehen kann anstrengender sein als Laufen. Zudem mit suboptimalem Schuhwerk, da hält sich der Spaß für die Füße in Grenzen. Anschließend noch einen Tag Laufpause, ich war nach Feierabend einfach zu k.o., offline, keine Lust zu nix mehr.
Aber heute! Endlich! Feierabend, raus bei angenehmer Kälte, -5°C, nichts mit Zurückhalten, einfach lospreschen, von Dämmerung in die Dunkelheit, Lampe vergessen, egal, einfach wieder freilaufen. Wie wohltuend! Und schon bin ich wieder ausgeglichen und zufrieden, als wäre nichts gewesen.
Diese zehn Tage ohne Laufen kamen mir diesmal extrem lang vor, hab mir sogar etwas Sorgen um meine Kondition gemacht (unbegründet), aber zum Glück war es eine gut geplante Ausszeit und in nächster Zeit kommt erstmal nichts ähnliches dazwischen.
Noch was Gutes: mich hat in dieser Zeit keine Grippe oder Erkältung erwischt, obwohl gefühlt jede/r Zweite grade davon betroffen ist. Und das trotz Versammlungen, trotz Menschenmassen, trotz unendlich viel Händeschütteln. Irgendwas mache ich wohl richtig :-)
Ab jetzt werden die Strecken wieder länger, der nächste Marathon kommt bestimmt ... ich kann's kaum erwarten!